Geförderte Veranstaltungen
Foto: Geförderte Veranstaltungen

Fotos: bau_werk - Oldenburger Forum für Baukultur

Im Jahr 2017 führten in Niedersachsen viele unterschiedliche Akteure öffentlichkeitswirksame, baukulturelle Veranstaltungsreihen, Ausstellungsprojekte sowie Tagungen durch, die mit Projektfördermitteln der Landesinitiative Baukultur des Landes Niedersachsen unterstützt wurden.

Das Veranstaltungsprogramm von bau_werk Oldenburg ist seit mehreren Jahren elementarer Baustein in der Kulturland­schaft Oldenburgs und regionaler Bezugspunkt im Bereich Bauen. Das hochkarätige Vortrags- und Veranstaltungsprogramm unter dem Titel „Wo bleibt die Mitte“ setzte auch 2017 wieder darüber hinaus überregionale Impulse und wurde daher wiederholt finanziell unterstützt.

Eine anteilige finanzielle Unterstützung erfuhr das Symposium „Hortitecture“ der TU Braunschweig/ Institut für Entwerfen und Gebäudelehre in Braunschweig. Hortitecture befasst sich mit der vielschichtigen Kombinationen von Vegetation und Architektur und den sich daraus ergebenden Synergien. Am 15. November 2017 diskutierten internationale Expertinnen und Experten dieses Thema im Rahmen des Symposiums HORTICECTURE 03 an der TU Braunschweig.

Ebenfalls unterstützt wurde ein Projekt des BDA-Braunschweig. Der BDA führte 2017 einen dreitägigen Workshop zum Thema „Hotspots am Bürgerpark“ mit Architektinnen/ Architekten, Städteplanern, Freiraumplanern und Studierenden durch, um Chancen und Perspektiven einer nachhaltigen und modernen Stadtentwicklung und Stadtsanierung am Beispiel des „Europaplatzes - Theodor-Heuss-Str. -  Harz und Heide - Bürgerpark“ in Braunschweig aufzuzeigen. Das MS unterstützte finanziell die Erstellung einer Ergebnisdokumentation.

Das Land unterstützte zudem die Tagung „Plane Gutes und rede darüber“, die die Evangelische Akademie Loccum gemeinsam mit dem Netzwerk Baukultur vom 21.03.2017 bis zum 22.03.2017 in Loccum durchführte. Auf der Tagung wurden kommunale und regionale Strategien, Ansätze und Praktiken vorgestellt, evaluiert bzw. entwickelt, die dazu dienen, gesellschaftlich Verständigungsprozesse zu baukulturellen Fragen in Kommunen anzuregen und zu verstetigen.

Einen besonders interessanten Ansatz verfolgte die Stadt Buxtehude, indem sie mit Unterstützung des Landes und der Architektenkammer Niedersachsen im Rahmen eines Modellprojektes einen temporären Gestaltungsbeirat einrichtete. Dieses Qualitätsinstrument fungierte als unabhängige Beratungsinstitution hinsichtlich einer praxisnahen Anwendung bei einem konkreten Stadtgestaltungs- und Stadtplanungsprozess in Buxtehude.  Die kommunale Akzeptanz eines solchen Beirates und sein Beitrag zur Weiterentwicklung der Baukultur Vorort wurde erfolgreich getestet.

Erfreulicherweise führte das gezielt gemeinsame Agieren der Partner im Netzwerk Baukultur Niedersachsen stets zu einer verstärkten Resonanz und Wirkung aller Veranstaltungen.
Das Netzwerk festigte sich damit und der baukulturelle Dialog in Niedersachsen konnte sich verstärken und verstetigen.
Niedersächsisches
Ministerium für
Umwelt, Energie,
Bauen und Klimaschutz
Referat: Städtebau, Bauleitplanung, Baukultur
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Alexandra Laske-Meyer
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