Die Netzwerk Foren

Zweimal im Jahr lädt die Geschäftsstelle des Netzwerks zu Foren ein, bei denen jeweils ein aktuelles Thema der niedersächsischen Baukultur im Mittelpunkt steht. Das kann ein konkretes Bauprojekt, ein Baustoff, ein Planungsfeld sein. Den Inhalten sind keine Grenzen gesetzt. Wichtigster Aspekt aber ist, das neben den Kurzbeiträgen von Fachleuten, ein Forum den Raum für ausführliche Diskussionen und Austausch bietet. Wie bei den anderen Aktivitäten und Veranstaltungen des Netzwerks, tragen die Mitglieder viele Aspekte bei. Die Foren haben sich so über die Jahre zu wertvollen Marktplätzen entwickelt.



 

Rückblick



15. Forum
„Perspektive Baukultur in Niedersachsen“

„Perspektive Baukultur in Niedersachsen“
Auf dem Weg zum Netzwerk Baukultur in Niedersachsen e.V.
28. November 2016 | Museum August Kestner, Hannover

Am 28. November veranstaltete das Netzwerk Baukultur sein 15. Forum in Hannover. In Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur und unterstützt durch das Museum August Kestner als Tagungsort, wurde gemeinsam mit Mitgliedern und Gästen die Zukunft der Baukultur in Niedersachsen diskutiert. Zentrale Punkte des Arbeitstreffens mit Werkstattcharakter waren die künftigen Ziele und Inhalte. Im Rahmen der Veranstaltung beschlossen 21 Mitglieder die Gründung des Vereins „Netzwerk Baukultur in Niedersachsen e.V.“.



14. Forum
Foto: Forum 14

Foto: Gudrun Beneke

„Baukultur für Energielandschaften!“
10. März 2016 | Ev. Akademie Abt Jerusalem, Braunschweig

Am 10. März 2016 trafen sich die Baukulturakteure Niedersachsens in der Evangelischen Akademie in Braunschweig. Zur Diskussion über Ästhetische Energielandschaften luden das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen und die Evangelische Akademie Braunschweig mit Dr. Julia Verlinden (Mitglied des Bundestages, Sprecherin für Energiepolitik beim Bündnis 90/Grüne) ein, denn die Energiewende verändert unsere landschaftlichen Räume.
Der Klimawandel verlangt eine entschlossene Umstellung auf erneuerbare Energien. Dies betrifft insbesondere ländlich geprägte Räume, deren Erscheinungsbild zunehmend von Energiepflanzen, Freiflächenphotovoltaik und Windenergiegebieten dominiert wird. Doch die wachsenden Vorbehalte in der Bevölkerung sind ein Indiz dafür, dass die Umsetzung der Energiewende dringend landschaftskonzeptioneller und ästhetischer Ansätze bedarf.
Auf Initiative der Evangelischen Akademie Braunschweig hat sich im Mai 2014 im Netzwerk Baukultur in Niedersachsen der Arbeitskreis „Ästhetische Energielandschaften“ gegründet. Er verfolgt das Ziel, erste Gestaltungsansätze für Windenergiegebiete zu entwickeln und stellte im 14. Forum erste Ergebnisse zur Diskussion.

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13. Forum
Foto: Forum 13

Foto: Lars Landmann

„Stadt und Grün“
23. September 2015 | Helikoniensaal im Botanischen Garten der Universität Osnabrück

Zum 13. Forum mit dem Thema „Stadt und Grün“ kooperierte das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen mit der Stadt Osnabrück, der Hochschule Osnabrück, dem bdla Niedersachsen+Bremen und dem Osnabrücker Forum für Architektur und Design martini|50. Die zentralen Fragestellungen waren: Wie kann der Freiraum wirtschaftlich, sozial, ökologisch funktionieren? Welche Ideen werden in den Städten zurzeit umgesetzt?
Das Beispiel Osnabrück bildete den Einstieg. Stadtbaurat Frank Otte, Prof. Dirk Manzke und Prof. Hubertus von Dressler (beide HS Osnabrück) betrachteten das Freiraumsystem der „Grünen Finger“ aus verschiedenen Perspektiven. Bereits 1926 legte der damalige Stadtbaurat Friedrich Lehmann in einem Generalbebauungsplan der Stadt fest, dass die „von Natur aus gegebenen Grüngebiete“ mit den innerstädtischen Freiflächen zu verbinden seien. Sie zu erhalten hat in Osnabrück langjährige Tradition. Die Blickwinkel der drei Fachleute eröffneten Fragen zum gleichberechtigten Zusammenspiel von Stadt und Landschaft, zur Rolle des Grüns für die Weiterentwicklung und Nachverdichtung der Stadt. Eine Stadtradtour vertiefte das entworfene Bild.

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12. Forum
Foto: Forum 12

Foto: Lars Landmann

„Baukultur 1960+“
14. April 2015 | Historisches Museum Hannover

Das öffentliche Bewusstsein für Gebautes der 1960er und 1970er Jahre bedarf der Sensibilisierung. Vielerorts stehen die zahlreich vorhandenen Gebäude und Anlagen unter starkem Veränderungsdruck. Der Arbeitskreis 1960+ im Netzwerk Baukultur in Niedersachsen beschäftigt sich neben der Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen und der Vernetzung bereits tätiger Protagonisten mit den Möglichkeiten der Förderung von Architektur und Städtebau der 1960er und 1970er Jahre. Fragen nach ihrem Erhalt und ihrer Stärkung, nach ihrer Bedeutung für unsere Städte und für die Baukultur standen im Zentrum der Diskussionen. Das 12. Netzwerkforum versteht der Arbeitskreis als Zwischenbilanz und Möglichkeit zum Ausblick.

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11. Forum
Foto: Forum 11

Foto: Lars Landmann

„Innovative Bauherren – Neues Wohnen“
23. Oktober 2014 | Haus der Kulturen, Braunschweig

Zum ersten Mal tagte das Forum des Netzwerk Baukultur in Braunschweig und lud die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Exkursion in die Braunschweiger Weststadt ein. Am Nachmittag folgten die Vorträge mit Themenschwerpunkten aus Politik, Planung und Wohnungswirtschaft im Haus der Kulturen statt. „Unternehmen der Wohnungswirtschaft spielen als Bauherren und Investoren einen wesentlichen Part, wenn es darum geht, dass Bauprojekte gestalterische Ansprüche erfüllen und zugleich ökologisch und ökonomisch sinnvoll und sozial gerecht sind“, sagte Maren Sommer, Geschäftsführerin der Nibelungen-Wohnbau-GmbH, bei der Eröffnung der Tagung. Neben vielen inhaltlichen Beiträgen stand an diesem Tag auch die Wahl des Beirats des Netzwerkes Baukultur in Niedersachsen auf dem Programm.

DOWNLOAD: netzwerkDOKUMENTATION_7_Forum_11.pdf



10. Forum
Foto: Forum 10

Foto: Lars Landmann

„Urbanes Leben und Verkehr“
20. März 2014 | Museum Hameln

Wie wird das Gleichgewicht zwischen Verkehr und städtischem Leben zukünftig funktionieren? 30 Baukulturengagierte trafen sich in Hameln, um diese Fragen zu diskutieren. Wie werden neue Formen der Mobilität das Bild unserer Städte in den nächsten Jahrzehnten verändern? Welche Chance bietet das Überdenken des lange verfolgten Leitbildes der autogerechten Stadt?
„Die Gestalt des Straßenraumes entspricht der eines Wohnzimmers der Stadt“, unterstrich Prof. Hartmut Topp und plädierte dafür, die Straße mehr aus der Sicht des Fußgängers zu denken. Auch in Helsinkis neuem Flächennutzungsplan verliert das Auto seine Bedeutung als primäres Verkehrsmittel. Die Vision mit dem Titel „Menschen haben Vorfahrt“ wurde abschließend kontrovers diskutiert.

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9. Forum
Foto: Forum 9

Foto: Lars Landmann

„Identität & Baukultur“
21. November 2013 | Preußenmuseum Minden

Die Baukulturinitiativen in Niedersachsen und Westfalen kooperierten mit dieser Veranstaltung über die Landesgrenzen hinweg. Ziel war es, aus möglichst vielen Perspektiven das Thema der städtischen und regionalen Identität zu beleuchten. Einen wesentlichen Impuls dazu leistete ein Beitrag von Roland Gruber aus dem Nachbarland Österreich – Baukulturvorreiter in vielen Bereichen – wo der Verein LandLuft e.V. gezielt die Aktivierung des ländlichen Raumes auf seine Fahne geschrieben hat. Projektbeispiele aus Wolfsburg, Oldenburg/Bremen und dem Kreis Minden-Lübbecke schaffen die Verbindung in den norddeutschen Raum und bieten Anlass zur abschließenden Diskussion.

DOWNLOAD: netzwerkDOKUMENTATION_5_Forum_9.pdf



8. Forum
Foto: Forum 8

Foto: Lars Landmann

„Wohnungsbau in Betonbauweise unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit“
22. April 2013 | Stadtteilzentrum Kronsberg, Hannover

Wie sieht nachhaltiger Wohnungsbau in Betonbauweise heute aus? Wie sanieren wir die größtenteils aus Betonfertigteilen errichteten Wohnbauten der 1960er und 1970er Jahre? Und welche energetischen Konzepte haben sich im Siedlungsbau bewährt? Diese und ähnliche Fragen hat das Netzwerk Baukultur Niedersachsen in seinem 8. Forum diskutiert. Am 22. April 2013 trafen sich die Partner der Baukultur-Initiative zu einer öffentlichen Veranstaltung im Stadtteilzentrum Kronsberg in Hannover. Das 15-jährige Bestehen des im Vorfeld der Expo 2000 entwickelten Stadtteils Kronsberg – nach dem damaligen Kenntnisstand über ökologisches Bauen und Wohnen im Sinne der Agenda 21 errichtet – war einer der Anlässe.

DOWNLOAD: netzwerkDOKUMENTATION_4_Forum_8.pdf



7. Forum
Foto: Forum 7

Foto: Lars Landmann

„Rückzug der Kirchen? Konsequenzen für die Stadt. Auf der Suche nach neuen Synergien“
16. November 2012 | Werkstatt Süd, Hannover

Die evangelische Kirche in Hannover unterhält derzeit 73 Kirchen, die ursprünglich für rund 420.000 Mitglieder gebaut wurden. Heute sind es noch rund 200.000, so dass die Kirche rein rechnerisch 50% zu viel Gebäude besitzt. Zwei Kirchen wurden in den letzten Jahren entwidmet und einer neuen Nutzung zugeführt. Weitere müssen folgen. An vielen Stellen führt dieses zu heftigen öffentlichen Diskussionen. Vor diesem Hintergrund wurde eine Arbeitskreis „Stadt und Kirche“ gegründet, der die Konversion der ehemals sakralen Bauten unter baukulturellen Aspekten aufarbeitet. Der Arbeitskreis führte im Juni 2012 drei Exkursionen zu umgenutzen und neu gestalteten Kirchengebäuden in Südost-Niedersachsen durch. Die daraus entstandenen Diskussionen flossen in die Gestaltung des 7. Netzwerkforums im November 2012 in Hannover ein.

DOWNLOAD: netzwerkDOKUMENTATION_3_Forum_7.pdf



6. Forum
Foto: Forum 6

Foto: Netzwerk Baukultur

„Instrumente der Baukultur“
02. Juli 2012 | Ratssaal der Stadt Hildesheim

Warum gibt es leidiglich in zwei niedersächsischen Städten einen Gestaltungsbeirat? Was bedeutet es, als Architektin Partizipationsprojekte durchzuführen? Und wie sieht das Fazit für Niedersachsen nach zehn Jahren Wettbewerbswesen aus? Gastgeber im nahezu vollständig gefüllten Hildesheimer Ratssaal waren die Netzwerkmitglieder Stadt Hildesheim in Kooperation mit der Regionalgruppe des Architekten- und Ingenieurverein AIV. Im Rahmen eines Worldcafés stellten sich im Anschluss drei Arbeitskreise des Netzwerks vor: „Stadt und Kirche“, „Kommunen“ und „Schaufenster“.
Nach einer abschließenden Diskussion lernten die Netzwerkmitglieder die Welterbestätten Hildesheims in zwei parallel stattfindenden Baukulturführungen kennen. Herr Thorsten Warnecke, Hildesheims Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Stadtentwicklung, lud zu einem Stadtrundgang vorbei an der Arneken Galerie zum UNESCO-Projekt „Wege zum Welterbe“ mit den Stationen Michaelishügel und Domhof ein. Jürgen Götz vom AIV Hildesheim gab Einblicke in die Restaurierung von St. Michaelis.



5. Forum
Foto: Forum 5

Foto: Olaf Mahlstedt

„UNESCO-Weltkulturerbe und Baukultur“
07. Oktober 2011 | Fagus-Werk, Ahlfeld

Welche Anforderungen muss ein Kulturdenkmal erfüllen, um UNESCO-Weltkulturerbe zu werden und worauf ist die globale Bedeutung des Fagus-Werks zurückzuführen? Am 7. Oktober 2011 referierte Dr. Reiner Zittlau vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege über das „UNESCO-Weltkulturerbe in Niedersachsen“ am Beispiel des Fagus-Werkes vor den Partnern des Netzwerk Baukultur Niedersachsen in Alfeld. Einblicke in die Arbeit der Unteren Denkmalschutzbehörde einer Stadt mit 24.500 Einwohnern bot Burkhard Klapp mit dem Vortrag „Weiterbauen in der alten Stadt am Beispiel Hann. Münden“. Ein Brand im Mai 2008 war Ausgangspunkt für eine analysierende Bestandsaufnahme in der Altstadt, die als Gesamtensemble geschützt ist.

DOWNLOAD: netzwerkDOKUMENTATION_2_Forum_5.pdf



4. Forum
Foto: Forum 4

Foto: Lars Landmann

„Erfahrungsaustausch mit erfolgreichen internationalen Baukulturinitiativen“
07. März 2011 | Tramm-Villa, Hannover

Warum gelten Österreich und die Niederlande als Vorreiter der Baukultur in Europa und was können wir von Ihnen lernen? Welchen Stellenwert kann das Thema in der Kultur eines Landes einnehmen? Und wieso muss die Vermittlungsarbeit schon in der Schule beginnen?
Diese Fragen wurden am Montag, 7. März, im 4. Forum der Baukultur in Hannover engagiert diskutiert. Dr. Barbara Feller, Geschäftsführerin der Architekturstiftung Österreich und Cilly Jansen, Direktorin der Stiftung Architectuur Lokaal aus Amsterdam gaben detaillierte Einblicke in die langjährige Arbeit erfolgreicher internationaler Baukultur-Initiativen.

DOWNLOAD: netzwerkDOKUMENTATION_1_Forum_4.pdf



3. Forum
„Wie erkennen wir gute Baukultur?“

„Wie erkennen wir gute Baukultur?“
09. September 2010 | bau_werk, Oldenburg

Zum 3. Forum der Baukultur in Niedersachsen trafen sich rund fünfzig Engagierte des überregionalen Netzwerks in Oldenburg. Gastgeber waren das bau_werk, eine regionale Baukulturinitiative, die seit sechs Jahren eine Sommergalerie betreibt und das Land Niedersachsen vertreten durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. Hauptredner Dr. Nils Aschenbeck wagte es, zur Frage „Wie erkennen wir gute Baukultur?“ elf Grundsätze zu formulieren, die reichlich Gesprächsstoff lieferten.
Die Idee, mit Architektur zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen zu können, hat im 19. Jahrhundert einen Formenkanon mit festen Regeln hervorgebracht, den das Neue Bauen und die Nachkriegsmoderne fortsetzten. Auf Basis einer historischen Herleitung schlussfolgert Dr. Nils Aschenbeck, Architekturjournalist aus Bremen: „Heute wissen wir, dass diese massiven Regelwerke nicht funktionieren.“ Doch das Fehlen von Beurteilungsmaßstäben habe in gewisser Weise in eine Krise der Bedeutung von Architektur geführt. Sie sei vielfach beliebig geworden und scheine immer mehr in eine Mode zu münden. So kommt Aschenbeck zu dem Schluss: Wir brauchen doch Kriterien! An erster Stelle stehe für ihn dabei der Respekt vor der Nutzerin und dem Nutzer, ihre Sicht auf Raumorganisation und Materialien, die Flexibilität der Architektur und deren emotionalen Qualitäten. Aschenbeck fügt weitere Kriterien hinzu und fordert als Minimalkonsens, dass Baukultur wenigstens eine der Regeln erfüllen solle.

DOWNLOAD: netzwerkDOKUMENTATION_Forum_3.pdf
Nils_Aschenbeck_Kriterien_gute_Architektur.pdf

Netzwerk Baukultur
in Niedersachsen e.V.
c/o Stadt Wolfsburg
Postfach 100 944
D-38409 Wolfsburg
www.baukultur-niedersachsen.de
Standort
Alvar-Aalto-Kulturhaus
Porschestraße 51
D-38440 Wolfsburg
Öffnungszeiten
Mo: 09 - 13 Uhr
Do: 13 - 17 Uhr
Ansprechpartnerinnen
Nicole Froberg
Christina Dirk
Kontakt
T: (05361) 28 2835
F: (05361) 28 1644
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