Oldenburg | 23. und 24.02.2022

Pilotveranstaltung DBU Projekt „Import/Export – Denkmalpflege und Nachhaltigkeit in der Weiterbildung

Lange galt die Optimierung der Energieeffizienz innerhalb des einzelnen Gebäudes (zum Beispiel durch Wärmedämmverbundsysteme) als gängiger Schlüssel für CO²-sparendes Bauen.

Doch es zeigt sich heute, dass vor allem in der ganzheitlichen Betrachtung und Bewertung von Gebäuden ein größeres Potenzial für Nachhaltigkeit – im Sinne von Dauerhaftigkeit und Robustheit – liegt, das bisher kaum genutzt wird. Dies gilt v.a. für den Bestand: So wird zum Beispiel die in den Bauteilen gebundene Energie, die sog. "Graue Energie", bei der Bilanzierung von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit derzeit nicht angemessen berücksichtigt, wenn über Ersatzbauten oder Teilabrisse diskutiert wird. Die meisten Denkmale sind gute Beispiele für Nachhaltigkeit, weil sie aufgrund ihrer Bauweisen lange Nutzungszyklen nachweisen können und auf Dauerhaftigkeit angelegt sind. Neue Strategien, abgeleitet aus realisierten best practise-Beispielen u.a. in der Denkmalpflege, zeigen die Prinzipien für ein nachhaltiges Handeln auf. Die Veranstaltung stellt Grundlagen und Grenzen der Energiebilanzierung im Baubestand dar und will neue Bewertungsmaßstäbe und praktische Lösungen aufzeigen, die sich außerhalb des bislang Üblichen bewegen und in der täglichen Diskussion in Planung und Umsetzung oft fehlen.

www.denkmalpflege.niedersachsen.de


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