Termine und Veranstaltungen
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Foto: Lars Landmann

bis 31.03.2019 | Braunschweig

Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern

Veranstalter: Braunschweigisches Landesmuseum
Ort: Braunschweigisches Landesmuseum, Vieweghaus, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

Durch die konzeptionelle Verbindung von Architektur und gesellschaftlichen sowie politischen Themen anhand von konkreten Gebäuden möchte die Ausstellung "Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern" im Rahmen des Echy-Kulturerbejahres einen interdisziplinären Rahmen bieten für ein offenes Diskussionsforum zum künftigen Umgang mit den oft ungeliebten, umstrittenen Bauwerken und Ensembles jener Jahrzehnte. Die Ausstellung verdeutlicht, dass es unterschiedliche Sichtweisen auf die Architektur der späten Moderne gibt, die zwar in der Tradition des Bauhauses steht, jedoch längst nicht deren Wertschätzung erfährt.
Die Geschichte des Braunschweigischen Landes wird aus einer ungewöhnlichen Perspektive vermittelt: Bauten als Zeitzeugen einer Phase, in der sich gesellschaftlich, kulturell und politisch viel verändert hat. Außerdem stellt die Ausstellung erstmals einer breiteren Öffentlichkeit die wichtigsten Architekten der sog. „Braunschweiger Schule“ der Technischen Universität Braunschweig vor, einer der einflussreichsten Architekturausbildungsstätten der späten Moderne in Deutschland. Über die Einrichtung von Wohnungsbereichen werden Einblicke in den Alltag verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Altersklassen geschaffen.

www.3landesmuseen.de


08.02. bis 23.06.2019 | Hannover

Auf dem Weg zum Bauhaus. Architektur vor dem I. Weltkrieg in Niedersachsen
Ausstellung

Veranstalter: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Ort: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Scharnhorststr. 1, 30175 Hannover

Bereits 1911, acht Jahre vor der Gründung des Bauhauses in Jena, hat der Architekt Walter Gropius mit dem Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld die weltweit erste Inkunabel der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts geschaffen. Deswegen hat die UNESCO das seit 1949 unter Denkmalschutz stehende Fagus-Werk 2011 zum Weltkulturerbe der Menschheit erhoben. Gestalterisch ist die dort entworfene Architektur – für jedermann erkennbar – der Vorläufer des ab 1924 ebenfalls von Gropius errichteten Bauhausgebäudes in Dessau. Das Anliegen der Ausstellung ist es, die Unterschiede zwischen dem Fagus-Werk auf der einen Seite und den zeitgleichen Stilarchitekturen auf der anderen Seite zu zeigen. Denn die herkömmliche Architektur stellt die Welt dar, aus der Gropius mit seinen Entwürfen ausgebrochen ist, um etwas Innovatives, etwas radikal Neues zu schaffen. Ohne andere Größen der Moderne herabzuwürdigen, waren es seine frühen Gestaltungsideen, die die Baukunst des 20. Jahrhunderts prägten.
Darüber hinaus wird mit der Ausstellung gezeigt, dass damals auch viele andere Architekten von Rang und Namen in Niedersachsen tätig waren. Zu ihnen gehörten beispielsweise Peter Behrens, Paul Bonatz, Otto Haesler, Fritz Höger, Paul Schultze-Naumburg oder Bruno Taut – alle außergewöhnliche Persönlichkeiten neben vielen weiteren nennenswerten Namen der Architekturgeschichte Deutschlands. Sie hinterließen aufsehenerregende Gebäude, die vielfach noch heute einen hohen Stellenwert besitzen. Auch wenn diese Architekten traditioneller dachten als Gropius, waren sie als kreative Antipoden ebenfalls Wegbereiter der modernen Bauhaus-Architektur. Deshalb verdienen sie bis heute Beachtung und Wertschätzung.

www.denkmalpflege.niedersachsen.de


25.04.2019 | 10:30 - 17 Uhr | Göttingen

„Orts- und Stadtgestaltung – Chancen und Instrumente“
19. Forum des Netzwerk Baukultur in Niedersachsen

Veranstalter: Netzwerk Baukultur in Niedersachsen e.V.
Ort: FREIgeist Göttingen, Berliner Straße 30, 37073 Göttingen

Wie kann der Arbeit der Gestaltungsbeiräte in den Kommunen mehr Öffentlichkeit gegeben werden? Wie groß ist der Mehrwert für die Orts- und Stadtgestaltung durch Gestaltungsbeiräte? Wie kann der „Temporäre Beirat für Baukultur“, das Beratungsformat des Netzwerk Baukultur in Kooperation mit der Architektenkammer Niedersachsen, in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden?
Diese Fragen sollen beim 19. Forum des Netzwerk Baukultur in Niedersachsen mit dem Thema „Orts- und Stadtgestaltung – Chancen und Instrumente“ diskutiert werden.
Im Vorfeld ist eine Besichtigung des Hotels „FREIgeist“ vorgesehen.

Anmeldeschluss: 11. April 2019 | zum Anmeldeformular
Tagungsunterlagen und weitere Informationen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Download: 19. Forum-Einladung | 19. Forum-Anmeldung


27.09.2019 | 10 - 19 Uhr | Hannover

Safe the Date
Gemeinsame Jubiläumsveranstaltung von 10 Jahre Gartenregion Hannover und 10 Jahre Netzwerk Baukultur in Niedersachsen
20. Forum des Netzwerk Baukultur in Niedersachsen

Veranstalter: Netzwerk Baukultur in Niedersachsen e.V. in Kooperation mit der Gartenregion Hannover, den Herrenhäuser Gärten und dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
Ort: Arne Jacobsen Foyer, Herrenhäuser Gärten, Herrenhäuser Straße 4, 30419 Hannover

Die Gartenregion Hannover und das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen feiern unter dem Motto „Gartenkultur - Baukultur“ in den Herrenhäuser Gärten in Hannover ihr 10jähriges Bestehen. Ein vielfältiges Programm in einem wunderbaren Ambiente erwartet Sie.
Feiern Sie mit! Sie sind herzlich eingeladen!

www.baukultur-niedersachsen.de


Netzwerk Baukultur
in Niedersachsen e.V.
c/o Stadt Wolfsburg
Postfach 100 944
D-38409 Wolfsburg
www.baukultur-niedersachsen.de
Standort
Alvar-Aalto-Kulturhaus
Porschestraße 51
D-38440 Wolfsburg
Öffnungszeiten
Mo: 09 - 13 Uhr
Do: 13 - 17 Uhr
Ansprechpartnerinnen
Christina Dirk
Nicole Froberg
Kontakt
T: (05361) 28 2835
F: (05361) 28 1644
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!