Termine und Veranstaltungen
Foto: Termine und Veranstaltungen

Foto: Lars Landmann

 

Ab sofort | Kammer-Kapelle Online

50 Jahre Kammer

Veranstalter: Architektenkammer Niedersachsen

Die Filmdoku zum großartigen Kammer Kapellen-Workshop, der am 5. September hier im und rund ums Laveshaus stattgefunden hat, ist online und ab sofort unter diesem Link zu finden: www.aknds.de/architektenkammer/50-jahre-kammer


Ab sofort | Hör mal, Hannover...

Baukultur übers Ohr
Audio.StadtRadTouren durch Hannover

Veranstalter: Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.V.
Produktion: Dr. Stefanie Krebs, Tonspur Stadtlandschaft

Hannovers Baukultur lässt sich auch in Corona-Zeiten mit dem Rad erkunden - per kostenloser Smartphone-App. Das hannoversche Bürgerbüro Stadtentwicklung e.V. hat auf Grundlage der baukulturellen Fahrradtouren des Bauhistorikers Dr. Sid Auffarth 20 Audiotouren mit insgesamt über 160 Hörstationen produzieren lassen. Die Themenvielfalt reicht von Hochhäusern über Bauhaus bis zu Kioskkultur und Innenhöfen. Das Konzept der „StadtRadTouren“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die historischen wie auch aktuellen ökologischen und sozialen Aspekte der Stadtentwicklung einbezieht.

Wasser-Tour: Maschsee und sonst nix?
Hochhaus-Tour: Ist hoch hinaus von Übel?
Tiere in der Stadt-Tour: lebendig und als Skulptur
Öffentliche Räume-Tour: die Herzstücke der Stadt
Frauenorte-Tour: Eine Spurensuche toller Frauen
Südstadt-Tour: Die Rote Moderne
Leibniz-Tour: G.W. Leibniz (1646-1716)
Kiosk-Tour: Trinkhallen in Hannover
Friedhofs-Tour: Kulturgut, öffentlicher Park oder?

Unter www.audio.stadtradtouren.de können diese Touren zu Hause am PC angehört werden. Mit der App izi.travel kann man die verschiedenen Touren mit dem eigenen Fahrrad nachfahren und die einzelnen Audiodateien direkt „vor Ort“ hören.


Verein für Baukultur | Osnabrück

Stadt – Land – Ohr
Podcast

Veranstalter: Verein für Baukultur Osnabrück

Auch der Verein für Baukultur Osnabrück hat sich mit neuen Kommunikations- und Austausch-möglichkeiten aufgrund der Corona-Pandemie auseinandergesetzt. So entstand die Idee zur neuen Podcast-Reihe „Stadt – Land – Ohr“, in der aktuelle Baukultur-Themen in Stadt und Landkreis Osnabrück beleuchtet werden sollen. Im Eröffnungspodcast erklärt Prof. Dirk Manzke die Bedeutung der „Grünen Finger“ für Osnabrück. Als wichtiger radial angeordneter Naturraum der Stadt Osnabrück stehen die „Grünen Finger“ für Lebens-, Erholungs- und wichtigen ökologischen Raum. Trotz der hohen Nachfrage nach Bauflächen stehen gerade städtische Freiraumsysteme wie die Grünen Finger für urbane Lebensqualität, die es zu erhalten gilt.

Im nächsten Podcast spricht Reinhardt Richter als aktiver Akteur der Initiative „Plan B“ über die Ziele, Pläne und Hoffnungen zum angestrebten Bildungs- und Innovationsquartier am Osnabrücker Neumarkt.

Der Podcast „Stadt – Land – Ohr“ soll zukünftig in regelmäßigen Abständen für Baukultur in der Region Osnabrück sensibilisieren. Er kann auf der Website des Vereins für Baukultur Osnabrück angehört werden.

www.baukultur-os.de


ab 23.09.2020 | online

Klimagerechte Stadtplätze
Online-Vortrag – „Internationale Landschaftsarchitektur“

Veranstalter: bdla Hessen in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main
Ort: Online-Vortrag

Der Vortrag „Klimagerechte Stadtplätze“ von Peter Hausdorf, sinai Gesellschaft für Landschaftsarchitekten mbH Berlin, thematisiert das Klimasystem in den städtischen Freiräumen. Welche Klimaelemente beeinflussen unsere urbanen Lebensräume? Mit Hilfe welcher Planungsstrategien können wir dem entgegenwirken und unsere aktuellen und zukünftigen Projekte somit den sich ändernden Klimaverhältnissen anpassen? Anhand verschiedener Projekt- und Planungsbeispiele werden erfolgreiche Strategien vorgestellt und inhaltlich vertieft.

Der Vortrag, den Peter Hausdorf im Rahmen der Veranstaltung „Internationale Landschaftsarchitektur“ am 23.09.2020 im Deutschen Architekturmuseum DAM gehalten hat, kann auf YouTube abgerufen werden.

www.bdla.de | www.dam-online.de | YouTube


#max 45 – 2021

BDA-Förderpeis für Junge Architekt*innen ausgelobt

Veranstalter: Auslober: BDA Landesverbände Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen mit der VHV-Versicherung

Was sind wegweisende Projekte von heute für morgen? Wer wird unsere gebaute Umwelt in Zukunft prägen, und welche Themen werden bestimmend sein? Antworten auf diese Fragen sucht der Förderpreis „#max45 – 2021“ für junge Architekt*innen, der zum ersten Mal gemeinsam von den BDA Landesverbänden Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen mit der VHV-Versicherung ausgelobt wird. In 2014 und 2017 war der Preis bereits in Niedersachsen vergeben worden. Er wird unterstützt vom Verein zur Förderung der Baukunst und soll die Arbeit junger Büros würdigen. Er soll ihnen besondere Aufmerksamkeit geben und Chancen aufzeigen, welches (kreative) Potenzial ihre Bauten eröffnen.
Teilnahmeberechtigt sind alle Architekt*innen und Stadtplaner*innen, die freischaffende Mitglieder der Architektenkammern in Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein sind und einen Geschäftssitz in einem dieser norddeutschen Bundesländer haben.
Der Name ist allerdings Programm: Teilnehmer*innen dürfen bis Ende 2021 maximal 45 Jahre alt sein. Sie können realisierte Projekte einreichen, die nach dem 1. Januar 2016 fertiggestellt worden sind. Eine renommierte Jury vergibt fünf Preise im Wert von insgesamt 10.000 Euro; der Preis wird in einer Broschüre dokumentiert und nach der Preisverleihung zunächst in Hannover und anschließend in den beteiligten Bundesländern öffentlich präsentiert.

Anmeldeschluss zur Teilnahme ist der 15. März 2021.

Weitere Informationen und Download der Auslobung unter: www.bda-niedersachsen.de


02.02.2021 | 19:00 Uhr | online auf YouTube

dienstags um 7
Lacaton Vasal | Paris
Learning Landscapes IV

Veranstalter: Leibniz Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft
Ort: Online

www.archland.uni-hannover.de


10.02.2021 | 18:00 bis 19:15 Uhr | Online-Info-Talk

Sichere Straßenräume

Veranstalter: Verein für Baukultur Osnabrück
Ort: Online
(Die Zugangsdaten werden am Veranstaltungstag auf der Website www.baukultur-os.de bereitgestellt.)

Zufußgehende sind gerade im innerstädtischen Bereich stark durch Unfälle betroffen – anders als beim Radverkehr wird dies aber kaum öffentlich diskutiert. Die Gründe liegen nach Einschätzung des Deutschen Verkehrssicherheitsrats häufig in einer ungünstigen Gestaltung des Straßenraums, die z.B. Sichtbeziehungen einschränkt. Im Info-Talk werden die Referent:innen Erkenntnisse zu Risikofaktoren der traditionellen Straßengestaltung und Ansätze für eine menschengerechtere Gestaltung mit optimaler Sicherheit diskutieren.
Die ReferentInnen: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gerlach leitet das Lehr- und Forschungsgebiet Straßenverkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik. Die Verkehrssicherheit und der Fußverkehr sind ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit. Er ist der Initiator des 2014 erstmalig durchgeführten Deutschen Fußverkehrskongresses. Katalin Saary ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Fachverband Fussverkehr Deutschland (FUSS e.V.) und Vorstandsmitglied der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung. Mit ihrem Planungsbüro ‚Mobilitätslösung‘ arbeitet sie an innovativen, ganzheitlich orientierten Verkehrsplanungen.
Der Online-Info-Talk findet im Rahmen des Projektes „Lebendige Straßen – für Alle“ statt.

www.baukultur-os.de


10.02.2021 | 19 Uhr | Livestream aus dem Kulturzentrum Pavillon Hannover

Commoning für eine gemeinwohlorientierte Stadt
Vortrag und Diskussion | Silke Helfrich, Commons-Institut, Berlin,
im anschließenden Gespräch mit Dennis Klose, ecovillage Hannover

Veranstalter: AG Stadtleben
als Livestream unter: https://youtu.be/eZifpPHLYXM

Die grundlegende Idee der Commons ist die selbstorganisierte und bedürfnisbezogene Gestaltung unserer sozialen und physischen Umwelt - im ländlichen und im städtischen Raum, im realen Leben und in der digitalen Welt. Commons sind so alt wie die Menschheit und so modern wie das Internet. Sie sind selbstverständlich und doch voraussetzungsvoll, denn Menschen müssen sich über Regeln und Grenzen verständigen; sie müssen immer wieder prüfen, ob individuelle wie gemeinschaftliche Bedürfnisse befriedigt werden. Nur dann kann es gelingen, sich in Vielfalt gemeinsam auszurichten. Wer diesen Ansatz auf die aktuelle Stadtplanung überträgt, stößt auf wenig Freiraum zur Selbstorganisation und stattdessen auf ein jahrzehntelang gewachsenes Macht- und Regelgeflecht. Da Commoning nicht auf partielle Bürgerbeteiligung sondern auf souveräne Prozessgestaltung setzt, ist zu klären, inwieweit unsere Stadtplanungsinstitutionen diesem Ansatz gerecht werden können. Wie können „von unten“ initiierte Projekte sinnvoll begleitet werden? Wie können Lösungen wirklich gemeinsam erarbeitet und Prozesse ergebnisoffen gehalten werden? Wie können Regeln und Vorgehensweise im gesamten Prozess gemeinsam erarbeitet werden? Auch die Frage, wer überhaupt über die unterschiedlichen urbanen Ressourcen – Boden, Verkehrswege, Wohnraum, Kultur – verfügen darf, ist in diesem Zusammenhang essenziell.

www.ag-stadtleben.de


17.02.2021 | 19 Uhr | Livestream aus dem Kulturzentrum Pavillon Hannover

Nachhaltige Stadtentwicklung
Vortrag und Diskussion | Niko Paech, Volkswirt, Uni Siegen
im anschließenden Gespräch mit Stephan Lohr

Veranstalter: AG Stadtleben
als Livestream unter: https://youtu.be/-bErDRqVOiQ

Die lang gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Ein auf permanente ökonomische Expansion getrimmtes System scheint zudem kein Garant für Stabilität und soziale Sicherheit zu sein. Darauf deutet die Verknappung jener Ressourcen hin, auf denen das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte. Weiterhin führen Steigerungen des monetären Einkommens ab einem gewissen Niveau zu keiner weiteren Zunahme des subjektiv empfundenen Wohlbefindens. Folglich ist es an der Zeit, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Letztere ist das Resultat eines prägnanten Rückbaus arbeitsteiliger, geldbasierter und globalisierter Versorgungsmuster. Stattdessen werden Suffizienz und urbane Subsistenz als Ergänzung eines merklich reduzierten und zugleich umstrukturierten Industriesystems bedeutsam sein.

www.ag-stadtleben.de


02.03.2021 | 18:00 bis 19:15 Uhr | Online-Info-Talk

Aufenthaltsqualität im Straßenraum

Veranstalter: Verein für Baukultur Osnabrück
Ort: Online
(Die Zugangsdaten werden am Veranstaltungstag auf der Website www.baukultur-os.de bereitgestellt.)

Für die Lebensqualität der Bewohner:innen einer Stadt ist wesentlich, welche Aufenthaltsqualität ihre direkte Umgebung hat. Um eine hohe Aufenthaltsqualität für Zufußgehende zu erreichen, ist – anders als bei technischen Mobilitätsarten – eine kleinteilige Planung mit Berücksichtigung der Unterschiedlichkeit von Straßenräumen notwendig. Auch wenn Maßnahmen für den Fußverkehr in der Umsetzung vergleichsweise wenig kosten, ist der Aufwand für eine gute Planung unter Umständen hoch. Im Info-Talk wird der Referent die Anforderungen an eine gute Planung und deren Umsetzung anhand von Beispielen diskutieren.
Der Referent Friedemann Goerl ist, seit Anfang 2018, der erste Fußverkehrsverantwortliche der Stadt Leipzig. Der Geograph und Verkehrsplaner ist damit in Deutschland auch der erste, der für eine ganze Großstadt mit einer Fläche von rund 300 Quadratkilometer und 1.700 Kilometern Straßen auf das Thema Zufußgehen spezialisiert ist.
Der Online-Info-Talk findet im Rahmen des Projektes „Lebendige Straßen – für Alle“ statt.

www.baukultur-os.de


26.03.2021 | 18:00 bis 19:15 Uhr | Online-Info-Talk

Rechtsrahmen für einen lebendigen Straßenraum

Veranstalter: Verein für Baukultur Osnabrück
Ort: Online
(Die Zugangsdaten werden am Veranstaltungstag auf der Website www.baukultur-os.de bereitgestellt.)

Wenn es um eine an Bewohner:innen und Fußgänger:innen orientierte Umgestaltung von Straßenräumen geht, wird von Planern und Verwaltungen oft auf rechtliche Hürden verwiesen, insbesondere auf Vorgaben aus dem bestehenden Straßenbaurecht, das aus den 1930er Jahren des Deutschen Reichs stammt und den motorisierten Verkehr privilegiert. Über eine zeitgemäße Reform des deutschen Verkehrsrecht wird bereits seit längerem diskutiert. Unabhängig hiervon stellt sich für eine Kommune wie Osnabrück die Frage, welche Spielräume auch schon im bestehenden Recht genutzt werden können.
Der Referent Dr. Roman Ringwald ist Rechtsanwalt und Partner in der BBH-Sozietät in Berlin. Er zeichnet verantwortlich für das Rechtsgutachten „Öffentlicher Raum ist mehr wert“ zu den Handlungsspielräumen in Kommunen, das im Auftrag der gemeinnützigen Agora Verkehrswende erstellt worden ist.
Der Online-Info-Talk findet im Rahmen des Projektes „Lebendige Straßen – für Alle“ statt.

www.baukultur-os.de


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