Termine und Veranstaltungen
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Foto: Lars Landmann

 

Ab sofort | Hör mal, Hannover...

Baukultur übers Ohr
Audio.StadtRadTouren durch Hannover

Veranstalter: Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.V.
Produktion: Dr. Stefanie Krebs, Tonspur Stadtlandschaft

Hannovers Baukultur lässt sich auch in Corona-Zeiten mit dem Rad erkunden - per kostenloser Smartphone-App. Das hannoversche Bürgerbüro Stadtentwicklung e.V. hat auf Grundlage der baukulturellen Fahrradtouren des Bauhistorikers Dr. Sid Auffarth 20 Audiotouren mit insgesamt über 160 Hörstationen produzieren lassen. Die Themenvielfalt reicht von Hochhäusern über Bauhaus bis zu Kioskkultur und Innenhöfen. Das Konzept der „StadtRadTouren“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die historischen wie auch aktuellen ökologischen und sozialen Aspekte der Stadtentwicklung einbezieht.

Wasser-Tour: Maschsee und sonst nix?
Hochhaus-Tour: Ist hoch hinaus von Übel?
Tiere in der Stadt-Tour: lebendig und als Skulptur
Öffentliche Räume-Tour: die Herzstücke der Stadt
Frauenorte-Tour: Eine Spurensuche toller Frauen
Südstadt-Tour: Die Rote Moderne
Leibniz-Tour: G.W. Leibniz (1646-1716)
Kiosk-Tour: Trinkhallen in Hannover
Friedhofs-Tour: Kulturgut, öffentlicher Park oder?

Unter www.audio.stadtradtouren.de können diese Touren zu Hause am PC angehört werden. Mit der App izi.travel kann man die verschiedenen Touren mit dem eigenen Fahrrad nachfahren und die einzelnen Audiodateien direkt „vor Ort“ hören.


ab 11.10.2020 | 11:00 Uhr | Goslar

Sonderausstellung
„Der Turm ... schlank aufstrebend“ – Geschichte und Ästhetik der Fördergerüste im Bergbau

Eröffnung am 11.10.2020 | 11 Uhr

Veranstalter: Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg
Treffpunkt: Weltkulturerbe Rammelsberg, Bergtal 19, 38640 Goslar

Ein Fördergerüst ist das weithin sichtbare Zeichen für den Bergbau und oft auch ein besonders repräsentativer Teil der Tagesanlagen. Es steht direkt über dem Förderschacht, der die Bergleute „vor Ort“ und die Bodenschätze „zu Tage“ bringt und schafft die Verbindung zwischen ober- und unterirdischen Betriebsteilen von Bergwerken. Die Bauart lässt nicht nur auf die Fördertiefe, sondern auch auf die der jeweiligen Epoche verfügbare Werkstofftechnologie schließen.
Die von den Kuratoren Judith Fait (München) und Dr. Johannes Großewinkelmann (Weltkulturerbe Rammelsberg) erstellte Sonderausstellung möchte anhand einer kurzgefassten Entwicklungsgeschichte einen Eindruck von der Vielfalt und Ästhetik dieses für ein Bergwerk so prägnanten Bauteils vermitteln. Speziell am Beispiel der Fördergerüste des Weltkulturerbes Rammelsberg und der Zeche Hausham in Oberbayern wird der Umgang der Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, die an beiden Orten die Tagesanlagen in den 1930er Jahren sehr unterschiedlich neugestaltet haben, mit diesem Bauteil vorgestellt.

www.rammelsberg.de


25.10.2020 | 11:00 Uhr | Goslar

Erinnerungsort und Filmkulisse?
30 Jahre Museum am Rammelsberg, Dr. Hans-Georg Dettmer und Dr. Martin Wetzel
Sonntags-Matinée

Veranstalter: Weltkulturerbe Rammelsberg Museum & Besucherbergwerk
Treffpunkt: Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg, Bergtal 19, 38640 Goslar

Im Oktober 1990 eröffnete in der Kaue des zwei Jahre zuvor geschlossenen Bergwerks Rammelsberg die erste wissenschaftlich begleitete Ausstellung, die sich der Geschichte des Rammelsberges widmete. Heute besuchen jährlich über 100.000 Menschen aus aller Welt den Rammelsberg, dessen museale Anlagen sich über das gesamte ehemalige Werksgelände erstrecken. Diese Entwicklung von den ersten Ideen hin zu einem etablierten Museum werden in einem Vortrag vorgestellt.

www.rammelsberg.de


02.11. – 03.11.2020 | online

„Voneinander lernen – umsetzen – verstetigen“
In Kooperation mit dem Forschungsprojekt
Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen –
lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland

der Universitäten Hannover, Oldenburg und Dresden, des Thünen-Instituts in Braunschweig sowie der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover

Veranstalter: Evangelische Akademie Loccum
Ort: Online-Tagung

Ärztliche Versorgung, Bildungseinrichtungen, Nahverkehr, Feuerwehr – Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen ist nicht selten ein Problem, allein weil wenig Infrastruktur vorhanden ist. Der demographische Wandel verschärft die Situation. Wenn junge Menschen in Großstädte abwandern, sind gute Konzepte gefragt. In den letzten Jahren gab es in Deutschland viele Modellprojekte, die aber sehr oft nach dem Auslaufen der Förderung nicht verstetigt wurden. Wie kann es also weitergehen, wenn finanzielle und personelle Förderung auslaufen? Mit dieser Frage steht Deutschland nicht allein, viele Regionen Europas haben noch schwierigere Voraussetzungen für die ländliche Entwicklung. Gleichzeitig haben sie aber auch schon mehr Erfahrung. Das im Januar 2020 gestartete Forschungsprojekt „Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen – lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland“ (InDaLE) der Universitäten Hannover, Oldenburg und Dresden, des Thünen-Instituts in Braunschweig sowie der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover untersucht solche innovativen Ansätze der Daseinsvorsorge in Europa und prüft deren Anwendbarkeit und Übertragbarkeit in ländlichen Räumen in Deutschland.
Die Thesen, mit denen das Forschungsprojekt arbeitet, erste Ergebnisse und ein Blick in beispielhafte europäische Regionen, vor allem nach Schweden, sollen auf dieser Tagung zwischen den Mitarbeitenden des Forschungsprojektes, Personen aus Kommunalverwaltung und -politik und der Praxis vor Ort diskutiert werden. Dabei wird ein aktueller Blick auf die Bedeutung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen und das Ziel der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geworfen.

Anmeldung unter www.loccum.de/tagungen/207601

www.loccum.de


23.11.2020 | 18:30 Uhr | Hannover

Wie sich unsere Innenstädte verändern
Podiumsgespräch mit Wolfgang Christ
(Prof., Urban Index Institut Heidelberg),
Martin Prenzler (City-Gemeinschaft Hannover), Conrad von Meding (HAZ, Moderation)

Veranstalter: AG Stadtleben
Ort: Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Was sich als schleichender Prozess schon lange vollzieht, wird in der Coronakrise offensichtlich: Der örtliche Einzelhandel steckt in einer tiefgreifenden Krise. Die Zahl der inhabergeführten Betriebe ist seit Jahrzehnten zurückgegangen, der filialisierte Einzelhandel hat sich ausgebreitet. Neuerdings ziehen sich auch die Ketten zurück, und große Warenhäuser stehen vor der Schließung. Der Online-Handel wächst weiter; damit verlieren die Zentren eine ihrer essentiellen Funktionen.
Wohin entwickeln sich unsere Innenstädte? Wie soll sich die zukünftige Stadtentwicklung ausrichten?
In einem Gespräch gehen der Wissenschaftler Wolfgang Christ und der lokale Akteur Martin Prenzler den Gründen für den Funktionsverlust nach und diskutieren Szenarien der künftigen Innenstadtentwicklung.

www.ag-stadtleben.de


10.12.2020 | 18:00 Uhr | Hannover

Architektur im Dialog
Vortrag: Claudia Meixner
(Meixner Schlüter Wendt, Frankfurt)

Veranstalter: LAVESSTIFTUNG
Ort: Altes Rathaus, Großer Festsaal, (Eingang Köbelingerstr.), Karmarschstr. 42, 30159 Hannover

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.lavesstiftung.de


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