Baukulturakteure im Portrait

Sowohl in den Newslettern als auch auf digitalem Weg haben Sie die Rubrik netzwerk PORTRAIT kennen gelernt. In regelmäßigen Abständen möchten wir das Netzwerk über seine Mitglieder informieren. Alle bereits veröffentlichten Portraits finden Sie hier auf dieser Seite.

Vielleicht haben auch Sie Interesse, dem Netzwerk mehr über sich zu berichten. Nutzen Sie unsere Plattform, um Ihr Wirken vor dem Hintergrund unseres gemeinsamen Anliegens der Baukultur darzustellen. Wir würden uns freuen!

 

netzwerk PORTRAITs

ALHO Systembau GmbH – Gebäude aus der Raumfabrik
Seit 50 Jahren produziert ALHO modulare Gebäude als nachhaltige Alternative zu konventionell errichteten Gebäuden. Das familiengeführte Unternehmen gehört mit europaweit rund 900 Mitarbeitern zu den Marktführern der Branche. ALHO baut anders: modern und innovativ. Die Gebäude werden in Fertigungshallen witterungsunabhängig als montagefertige Raummodule produziert und auf der Baustelle sauber und leise zusammengefügt. So verkürzter sich die Bauzeit um rund 70% im Vergleich zu konventionellen Bauweisen. Die Lieferung zum Fixtermin ist garantiert. Durch die zertifizierte serielle Werksfertigung überzeugen ALHO Gebäude mit einem außergewöhnlich hohen Qualitätsstandard. Festpreisgarantie und geringe Life Cycle Costs geben Investitionssicherheit. So entstehen individuelle Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Büro und Verwaltungsgebäude. Und sollte sich der Bedarf einmal ändern, erlaubt die freitragende Stahlskelettstruktur der Modulgebäude mit nichttragenden Wänden das problemlose Anbauen, Aufstocken, Rückbauen und Umnutzen.
Die niedersächsische Niederlassung des Unternehmens besteht seit knapp zwei Jahren und hat ihren Sitz in der Vahrenwalder Straße 261 in 30179 Hannover. Seit dem 01.03.2017 ist ALHO Mitglied des Netzwerk Baukultur in Niedersachsen e.V.

www.alho.com


bdla Niedersachsen + Bremen
Seit über 100 Jahren versteht sich der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) als Sprach-rohr für selbstständige, angestellte und beamtete Landschaftsarchitekten und den beruflichen Nachwuchs. Dabei bilden ehrenamtlich engagierte Mitglieder die Basis für die Vertretung der Profession gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und privaten Bauherren. So nimmt der bdla- Landesverband Niedersachsen und Bremen immer wieder Stellung zu Gesetzesnovellierungen wie z. B. aktuell zum Niedersächsischen Architektengesetz oder dem Bremer Ortsbegrünungsgesetz; er setzt sich aktiv für eine angemessene Honorierung und Abwicklung der Vergabeverfahren ein. Der bdla bietet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch unter KollegInnen. Mitglieder arbeiten richtungsweisend an Leitfäden zur Verbesserung von Planungs- und Umsetzungsprozessen, auf die auch gerne von Auftraggeberseite zurückgegriffen wird. So wurde vor kurzem der „Leitfaden Nachhaltige Freianlagen“ der FLL unter Mitwirkung des bdla veröffentlicht.
Um den vielfältigen Aufgaben in der Stadt-, Objekt-, Landschafts- und Umweltplanung gerecht zu werden, bietet der bdla ein umfangreiches, thematisch breit gefächertes Angebot an Fach- und Weiterbildungsveranstaltungen. Das Angebot reicht von bautechnischen Fragen über umwelt- und naturschutzrechtliche Themen bis hin zu den Themen Baukultur, Gartenkunst und Freiraumgestaltung. Ein wesentliches Anliegen des Landesverbands ist die Förderung des beruflichen Nachwuchses. Die sehr erfolgreich seit 2017 durchgeführte Reihe „Werkstoffverwendung“ soll jungen Planern kompakt Informationen zur fachgerechten technischen Anwendung und den gestalterischen Einsatzmöglichkeiten geben. Nachwuchswettbewerbe, Baustellensommer und Werkstattberichte der Büros bieten immer wieder Plattformen für den Nachwuchs.
Dass dieser Landesverband funktioniert und Wirkung zeigt, dafür sorgen der Vorstand und die Geschäftsführung, unterstützt von zahlreichen Mitgliedern.

Doris von Dressler, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten -
bdla Landesverband Niedersachsen + Bremen, Geschäftsführerin


Verein der Freunde und Förderer des UNESCO-Weltkulturerbe Fagus-Werk e.V.

Der Verein der Freunde und Förderer des UNESCO-Weltkulturerbe Fagus-Werk e.V. wurde im Dezember 2011 in Folge der Ernennung des Denkmals zum Welterbe von engagierten Freunden der Fabrik- und Betriebsangehörigen gegründet und umfasst heute mehr als 400 Mitglieder. Zweck des Vereins ist die Förderung von kulturellen und touristischen Aktivitäten sowie die immaterielle und materielle Unterstützung der Entwicklung des UNESCO-Weltkulturerbes Fagus-Werk. Der Verein möchte entscheidend zur Wertbeständigkeit dieses besonderen Ensembles beitragen. Dabei fokussiert sich die Arbeit des Vereins auf die folgenden Ziele:

  • Betrieb und regelmäßige Aktualisierung der Ausstellungsbereiche
  • Verwaltung des UNESCO-Besucherzentrums und die Bereitstellung von Informationen für die Besucher des Weltkulturerbes
  • Organisation kultureller und anderer künstlerisch wertvoller Ereignisse
  • Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen und anderen Veranstaltungen im Bereich der Denkmalpflege
  • Förderung der Präsentation der Welterbestätte Fagus-Werk für die Öffentlichkeit

Der Vereinsvorstand setzt sich zusammen aus Karl-Heinz Duwe (1. Vorsitzender), Ernst Greten (Stellvertretender Vorsitzender), Willi Thiele (Schatzmeister) und Karl Schünemann (Schriftführer).


Flecken Coppenbrügge

Wer Coppenbrügge noch nicht kennt, der sollte einmal „Kreuzworträtsel“ lösen. Bundesweit lautet die Frage in allen Magazinen: Höhenzug im Weserbergland mit 3 Buchstaben? Coppenbrügge hat heute ca. 7.800 Einwohner mit insgesamt 12 Ortsteilen, wobei der Ortsteil Coppenbrügge mit 2.600 Einwohner als Hauptort und Verwaltungssitz der größte ist. Der zentrale Ort Coppenbrügge mit seiner tausendjährigen Geschichte liegt reizvoll, landschaftlich gelegen. Die Nähe zum Königshaus Hannover ist geschichtlich durch die Burganlage belegt. Coppenbrügge ist generationsübergreifend sehr gut aufgestellt, d.h., der Flecken verfügt über ein breites Spektrum an seniorenfreundlichen- und familiengerechten und frühkindlichen Bildungsangeboten. Treffpunkt für Jung und Alt zu Konzerten und Ausstellungen ist die romantische und idyllische Burganlage mit dem Museum, die vor einigen Jahrzehnten durch finanzielle Unterstützung durch das Land Niedersachsen aus dem Dornröschenschlaf erwacht wurde. Der Naturtourismus mit Camping, Rad fahren, Mountainbiking, Reiten und NordicWalking sowie ein spezielles Angebot mit Ballontrike und Segelflug wird in Coppenbrügge großgeschrieben. Der Höhenzug „Ith“ lädt zu zahlreichen Wanderungen und Klettertouren ein. Ein wichtiger Bereich ist daher in Coppenbrügge seit geraumer Zeit, die Tourismusentwicklung. Das Ziel ist, die vorhandene touristische Infrastruktur in den nächsten Jahren weiter verstärkt für die Tages- und Wochenendausflügler (Besucher) auszubauen. Wirtschaftlich ist Coppenbrügge zukunftsorientiert aufgestellt: Coppenbrügge ist in der glücklichen Lage, zwei große Wirtschaftsunternehmen in Coppenbrügge zu haben (250/450 Arbeitsplätze): das bekannte Unternehmen „WINI-Büromöbel“ und das „Krankenhaus Lindenbrunn“, ein Spezialkrankenhaus für Geriatrie einschließlich Rehabilitation mit über 200 Betten. Coppenbrügge liegt großen Wert auf seine kommunale Infrastruktur, wie z. B. das Freibad und das Hallenbad, die gemeinsam von den Stadtwerken Weserbergland und örtlichen Landwirten  aus erneuerbaren Energien mit Wärme und Strom versorgt.
Das Wohnen in Coppenbrügge ist lebens- und liebenswert!

Hans-Ulrich Peschka, Bürgermeister des Flecken Coppenbrügge


Ingenieurkammer Niedersachsen
Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 setzt sich die Ingenieurkammer Niedersachsen als Interessenvertretung der niedersächsischen Ingenieurinnen und Ingenieure berufspolitisch wie gesellschaftlich in allen für den Ingenieurberuf relevanten Fragen- und Themenstellungen aktiv für den Schutz und den Qualitätsanspruch des Berufsstandes ein. Sie ist dabei auch verlässliche Partnerin in Fragen des Planens und Bauens im Land und engagiert sich von Beginn an im Netzwerk Baukultur.
Bauen betrifft die verschiedensten Lebensbereiche und prägt den öffentlichen Raum. Der Ingenieurbau zeichnet sich dabei in seiner Funktionalität und unter technischen, wirtschaftlichen und gestalterisch konstruktiven Aspekten besonders aus. Infrastrukturen – sichtbar und unsichtbar, ober- und unterirdisch, zu Lande, zu Wasser und in der Luft – und Versorgungsnetzwerke wie Wasser-, Abfall-, Energie- und Kommunikationssysteme bestimmen die Qualität menschlichen Lebens und die Funktionsfähigkeit von Gesellschaften. Dies macht sie zu wichtigen Kulturgütern, für die sich der Berufsstand der Ingenieurinnen und Ingenieure mit einem breiten Spektrum an Ingenieurleistungen verantwortlich zeigt. Für das Allgemeinwohl der Gesellschaft, den Schutz der Umwelt und einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen gestalten sie unseren Lebensraum, geben Antworten auf drängende Zukunftsfragen und finden Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Bei Klima- und Ressourcenschutz, bei Umweltfragen, Energie und Mobilität, Gesundheit und Sicherheit sind zukunftsfähige Ingenieurleistungen gefragter denn je. Das Engagement für eine qualitätvoll geplante Umwelt und die Förderung des öffentlichen Interesses für Baukultur kommt allen zugute. Die Ingenieurkammer Niedersachsen ist Fördermitglied im Netzwerk und beabsichtigt das Bewusstsein der Funktionalität von Ingenieurleistungen in der Öffentlichkeit zu stärken. Im Vorstand des Netzwerks Baukultur ist sie durch Dipl.-Ing. Wolfgang Wienecke vertreten.

www.ingenieurkammer.de


IPG – Institut für Partizipatives Gestalten
Das IPG ist ein inhabergeführtes Beratungs- und Planungsbüro mit Sitz in Oldenburg. Wir sind Experten für Begleitung von Gruppen in Planungsprozessen. Durch die erfolgreiche Begleitung kommunaler Projekte haben wir langjährige Erfahrung in Projektsteuerung, Stadtplanung und Öffentlichkeitsbeteiligung. Inmitten von komplexen Herausforderungen entwickeln wir mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft nachhaltige, sinnvolle Lösungen und begleiten deren Umsetzung. Unser Team aus Landschaftsarchitekten, Stadt und Regionalplanern, Soziologen, Politikwissenschaftlern, Grafikern u.a. arbeitet transdiziplinär – extern wie intern.
Die Projekte des IPG zeichnen sich insbesondere durch eine langfristige Implementierungsstrategie aus, bei denen Akteure auch weit über den Entwicklungsprozess hinaus Verantwortung für die Projekte übernehmen.
Das IPG arbeitet seit vielen Jahren nicht nur praktisch in den Feldern Beratung, Begleitung sowie kommunaler Entwicklung und Planung, sondern beforscht und entwickelt auch die Methodik des partizipativen Gestaltens weiter. Teilnehmende arbeiten bei uns aktiv an Entwicklungsplanungen mit. Wir nennen das entwurfsorientierte Partizipation: Sie analysieren, beobachten, sammeln Ideen, arbeiten methodisch, um Ergebnisse zu produzieren, entwickeln Strategien und Maßnahmen. Innerhalb der Prozessbegleitung aktivieren wir mit innovativen Methoden Kräfte für Gestaltungs- und Transformationsprozesse als Antwort auf komplexe Herausforderungen. Damit hebt sich unser Angebot von Beteiligungsformaten ab, die durch ausschließliches informatives oder dialogisches Arbeiten einen geringeren Grad der Partizipation herstellen.

Sonja Hörster, Institut für Partizipatives Gestalten IPG, Oldenburg
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter +49-441-998489-50
www.partizipativ-gestalten.de


Isermann + Jensen Architekten BDA
Das Büro wurde 1985 als GbR von den Partnern Georg Isermann und Gerd Jes Jensen gegründet und ist seitdem überregional für öffentliche und private Auftraggeber tätig. 2016 ist Georg Isermann ausgeschieden; seitdem wird das Büro von Gerd Jes Jensen als Alleininhaber fortgeführt. In dieser Zeit wurden Bauten bis zu einer Größenordnung bis zu 25 Mio. EUR realisiert. Der besondere Reiz und die architektonische Herausforderung bestehen für das Büro darin, ein breitgefächertes Aufgabenspektrum bearbeiten zu können. Dies können sie mit ihren in über 32 jähriger freiberuflicher Tätigkeit realisierten Projekten anschaulich dokumentieren. Seit 2012 ist das Büro QM- zertifiziert, was ihre strukturierte und zugleich transparente Arbeitsweise zum Nutzen für unsere Bauherrn auch nach außen hin unterstreicht. Sie betreuen ihre Kunden ganzheitlich in allen Leistungsphasen der HOAI, im Bedarfsfall auch als Generalplaner.
Für die Fakultät Maschinenbau der TU Braunschweig konnten sie ein Lerngebäude für Studierende errichten, das ca. 90 Arbeitsplätze bietet für Gruppenarbeiten von 4-6 Personen. Die Räume können im Internet stundenweise gemietet werden nahezu rund um die Uhr. Zusätzlich sind im Gebäude noch Seminarräume sowie Arbeitsflächen für die Fachschaft untergebracht. Der außen in die Fassade gestanzte Name des Hauses „Masch.Bau“ ist somit Programm. Es entstand ein 4-geschossiger Baukörper als Stahlbeton- Skelettkonstruktion mit einer 2-schaligen Fassade. Die vorgelagerte „2. Haut“ aus gelochten Aluminium-Tafeln hat hier die Funktion eines starren Sonnenschutzes sowie der Schallableitung des Straßenlärms. Mit unterschiedlichen Lochungen der Bleche wurden die Anforderungen für den sommerlichen Wärmeschutz erfüllt. Die „1. Haut“ besteht aus einer hinterlüfteten Vorhangfassade aus farbigen, großformatigen HPL- Platten. Die Lebendigkeit der Fassade setzt sich im Inneren des Gebäudes in den Verkehrsflächen fort. Alle anderen Räume hingegen sind zurückhaltend gestaltet, um so den Lern- und Seminarcharakter zu betonen.

www.isermann-jensen.de


4K | Kommunikation für Klimaschutz
Die Agentur 4K | Kommunikation für Klimaschutz besteht seit 2004 mit Sitz in Hannover. Inhaberin Annerose Hörter und ihre Mitarbeiterinnen verfügen über mehrjährige Erfahrung bei der Umsetzung und Betreuung innovativer Kampagnen und Konzepte zu den Themen Klimaschutz, Klimaanpassung, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Das Büro arbeitet bundesweit für Großstädte, Regionen und Landkreise und kooperiert mit Ingenieur- und Beratungsbüros, Architekten und Webdesignern. „Wir moderieren die relevanten Klimaschutz-Akteure für die lokale Energiewende. Besonders im Gebäudesektor gelingen gute nachhaltige Lösungen, wenn die Kompetenz-Träger*innen der Baukultur, des Ressourcenschutzes, der Wohnökonomie und der Lebensqualität zusammenwirken.“ 4K begleitet lokale und regionale Klimaschutzaktivitäten konzeptionell und ist mit allen wesentlichen Akteuren in der öffentlichen Verwaltung und der Stakeholderebene vertraut. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit sind Beteiligungsprozesse und Netzwerkarbeit, damit Klimaschutzmaßnahmen von den relevanten Akteuren gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden. Seit 2014 beschäftigt sich 4K zudem mit der Umsetzung vor Ort im Rahmen der energetischen Stadtsanierung.

www.4k-klimaschutz.de


martini|50 Forum für Architektur und Design – Baukultur anfassbar machen
Menschen für alle Themen rund um das Thema Baukultur zu begeistern, das ist das Konzept hinter martini|50. Aus der persönlichen Leidenschaft für Architektur und gute Gestaltung entstand im Jahr 2007 das Forum für Architektur und Design. martini|50 ist somit seit über 10 Jahren Baukulturinitiative, Internetplattform, Galerie, Treffpunkt und Netzwerk gleichermaßen. Ziel ist es, mit Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionsabenden, Stadtführungen, Filmveranstaltungen, Publikationen und einem vielfältigen Informationsangebot dafür zu sensibilisieren, die gebaute Umwelt bewusster wahrzunehmen. Dafür wird ein interdisziplinärer Austausch über Baukultur, Stadtentwicklung und gute Gestaltung angestrebt.
Zu den Zielgruppen gehören in besonderem Maße Architekten, Freiraumplaner, Ingenieure, Designer, Gestalter, Fotografen und Studierende, aber ebenso die interessierte Öffentlichkeit und Unternehmen, die kreative Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Das Forum für Architektur und Design möchte Baukultur für Bürger anfassbarer machen und für Bau-Fachleute das Netzwerk für einen interdisziplinären Austausch stärken. Zu den regelmäßigen Kooperationspartnern von martini|50 gehören die Hochschule Osnabrück, die Architektenkammer Niedersachsen, das Land Niedersachsen, die Bundesstiftung Baukultur sowie viele kommunale und regionale Baukultureinrichtungen.
Bis zu sechs eigene Veranstaltungen pro Jahr stehen auf dem Kalender. Dabei nutzt martini|50 nicht nur die eigenen Galerieräume in der Martinistraße 50 in Osnabrück, sondern geht gerne auch an ungewöhnliche Orte, um Menschen für Baukultur zu gewinnen. Aus diesem Anlass entstand auch der Filmclub Baukultur, der seit 2010 in Kooperation mit der Film- und Bildungs-Initiative Osnabrück in unregelmäßigen Abständen Dokumentarfilme zur Stadtentwicklung und zur Baukultur zeigt und zur anschließenden Diskussion einlädt. Aus dem martini|50-Engagement ist zudem der erste Architekturführer für Osnabrück entstanden, der 2014 im Verlag DOM publishers erschienen ist.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.martini50.de


SPALINK-SIEVERS Landschaftsarchitekten

Das Büro SPALINK-SIEVERS Landschaftsarchitekten in Hannover gibt es bereits seit 1991. Die Gründerin und Inhaberin ist die Landschaftsarchitektin BDLA Dipl.-Ing. Johanna Sievers, in Fachkreisen bekannt durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträge, die Mitwirkung an Preisgerichten als Fachpreisrichterin sowie ihr berufsständisches und ehrenamtliches Engagement, zeitweilig u.a. als Vorstandsmitglied des Fördervereins der Bundesstiftung Baukultur sowie der Architektenkammer Niedersachsen. Das Auftragsspektrum des Büros reicht von privaten Hausgärten über Stadtplätze, Spielplätze, Schulhöfe, Außenanlagen von Kindergärten, Geschosswohnungsbau und Verwaltungsgebäuden bis hin zu öffentlichen Grünanlagen und Parks. Das Büro ist z.B. für Wohnungsbaugesellschaften in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern im Bereich Neugestaltung, Sanierung und Pflege von Außenanlagen im Geschosswohnungsbau, z.T. auch auf der Ebene ganzer Wohngebiete oder Stadtteile tätig. Viele der Aufträge hat es durch die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben bekommen; einige Auftraggeber wenden sich jedoch auch unabhängig davon immer wieder direkt an das Büro. Die „Philosophie“ des Büros lautet: Zu einem guten Entwurf gehören eine sorgfältige Bestandsaufnahme der Ausgangssituation ebenso wie die aufrichtige Beteiligung aller Betroffenen am Planungsprozess. Die Entwürfe vom Büro  zeigen, dass sich Funktionalität und Nutzungsfreundlichkeit, Klarheit in der Materialwahl und eine gute Gestaltung keinesfalls gegenseitig ausschließen. Baukultur ist – auch im Bereich der Freiraumplanung – keine Frage von Geld sondern vielmehr eine der Haltung: Die Mitarbeiter arbeiten von Anfang an eng mit den Bauherren und den beteiligten Architekten zusammen, um eine harmonische Einheit von Gebäuden und Außenanlagen zu schaffen, die den Ansprüchen der Auftraggeber und den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer entspricht. Das Team ist  stolz darauf, zuverlässig, kostenbewusst und termingerecht zu arbeiten sowie die Erfordernisse der zukünftigen Pflege der Anlagen bereits bei der Planung zu berücksichtigen.

Johanna Sievers, SPALINK-SIEVERS Landschaftsarchitekten
www.spalink-sievers.de


Studio Leonhard Pröttel
Das Büro StudioLP wurde aus einer schon im Studium bestehenden Selbstständigkeit heraus gegründet und besteht seit 2012. Es wird durch Leonhard Pröttel geführt und ist sowohl für
öffentliche als auch private Auftraggeber tätig.
Das Tätigkeitsfeld umfasst ein vielseitiges Leistungsspektrum, beginnend mit städtebaulichen Konzepten, Freiraum und Mobilität bis hin zu klassischem Hochbau mit Schwerpunkt Alt und
Neu. Den (zukünftigen) Bauherren wird die Möglichkeit geboten ihre Projekte qualifiziert in allen Leistungsphasen der HOAI betreuen zu lassen.
Hinter allen Projekten steht die feste Haltung, die höchsten Ansprüche an Nachhaltigkeit, an Ästhetik und an die Nutzerzufriedenheit zu legen. Dieses Zusammenspiel spiegelt sich auch in einem der aktuellsten Projekte wieder, dem Hof 33 in Leiferde. Dort wurde in einem ersten Bauabschnitt ein Hofgebäude von einem Kuhstall zu einem Mehrzweckgebäude mit Wohnungen umgebaut. Es wurde fast ausnahmslos auf Kunststoffe im Bau verzichtet und konsequent mit natürlichen und baubiologisch einwandfreien Baustoffen gearbeitet. Das Gebäude verbindet urbane Lebensart mit einem ländlichen Umfeld und zeigt so einen möglichen Ansatz, den ländlichen Raum als modernes Wohnumfeld wieder in den Fokus jüngerer Generationen zu rücken. Das Interesse am Thema Wohnen im ländlichen Raum zeigte sich am Tag der Architektur 2017, als über 200 Besucher den Hof 33 in Leiferde besuchten.

www.leonhardproettel.eu


Das Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar

Als das Erzbergwerk Rammelsberg am 30. Juni 1988 seinen Betrieb einstellte, ging eine Ära zu Ende. Der industrielle Motor der Region, stand still. 27 Millionen Tonnen Erz – Kupfer, Blei, Zink, Schwerspat (Gold und Silber) – hatten die Menschen im Laufe von fast 3000 Jahren ununterbrochenen Bergbau an diesem Ort aus dem Berg geholt. Zurück blieb 1988 eine Anlage, die in den 1930er bis 1950er Jahren zu den modernsten ihrer Art in Deutschland gehörte. Zurück blieb auch ein beeindruckendes Ensemble von montanhistorischen Denkmalen über und unter Tage aus acht Jahrhunderten. 1992 wurde das ehemalige Erzbergwerk zusammen mit der Altstadt von Goslar in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 2010 wurde diese Welterbestätte um die Oberharzer Wasserwirtschaft erweitert. Das gesamte Weltkulturerbe umfasst jetzt eine Fläche von über 200 km² zwischen Goslar und Walkenried und wird von der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz betreut.
Der Rammelsberg entwickelte sich mit Museum und Besucherbergwerk zu einer kulturhistorischen Einrichtung und zu einem Ort an dem eine Vielzahl an kulturellen Aktivitäten stattfindet. In Führungen, der Dauer- und in den jährlich wechselnden Sonderausstellungen werden weitreichende Einblicke in das Arbeits- und  Alltagsleben der Bergleute am Rammelsberg, aber auch aktuelle montanindustrielle Themen der Region modern vermittelt. Die Gebäude der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg aus den 1930er Jahren sind für die  Besucher eine Visitenkarte mit faszinierender Ausstrahlung, insbesondere wenn sie durch das Eingangsportal auf die kaskadenartig in den Hang des Rammelsberges  gebaute Erzaufbereitungsanlage schauen. Die Architekten dieser Bergwerksanlage, Fritz Schupp (1896 – 1974) und Martin Kremmer (1894 – 1945), haben entlang einer Nord-Süd- und einer Ost-West-Achse eine harmonisch anmutende Industrieanlage in die Berglandschaft komponiert, die ursprünglich für die vor Ort arbeitenden Bergleute und heute für die jährlich über 100.000 Besucher ein unvergleichlicher optischer Blickfang ist.

Dr. Johannes Großewinkelmann, Stellv. Museumsleiter am Weltkulturerbe Rammelsberg
www.rammelsberg.de


Arbeitsgemeinschaft Stadtleben, Hannover
DOWNLOAD: NBN_Portrait_AG_Stadtleben.pdf

bau_werk, Oldenburger Forum für Baukultur
DOWNLOAD: NBN_Portrait_bau_werk_Oldenburg.pdf

Forum BauKulturLand zwischen Elbe und Weser e.V.
DOWNLOAD: NBN_Portrait_BauKulturLand.pdf

Deppe Backstein Keramik | 125 Jahre moderne Klinkerherstellung
DOWNLOAD: NBN_Portrait_Deppe.pdf

Das Fachwerk-Fünfeck - Duderstadt|Einbeck|Hann.Münden|Northeim|Osterode
DOWNLOAD: NBN_Portrait_Fachwerk_Fuenfeck.pdf

Forum Architektur, Stadt Wolfsburg
DOWNLOAD: NBN_Portrait_Forum_Architektur_Wolfsburg.pdf

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
DOWNLOAD: NBN_Portrait_Klimaschutz_Energieagentur_Nds.pdf

KSP Jürgen Engel Architekten | Regionaler Partner und global Player
DOWNLOAD: NBN_Portrait_KSP.pdf

Olaf Mahlstedt | Architekturphotographie
DOWNLOAD: NBN_Portrait_Olaf_Mahlstedt.pdf

Tonspur Stadtlandschaft, Hannover
DOWNLOAD: NBN_Portrait_Tonspur_Stadtlandschaften.pdf

Netzwerk Baukultur
in Niedersachsen e.V.
c/o Stadt Wolfsburg
Postfach 100 944
D-38409 Wolfsburg
www.baukultur-niedersachsen.de
Standort
Alvar-Aalto-Kulturhaus
Porschestraße 51
D-38440 Wolfsburg
Öffnungszeiten
Mo: 09 - 13 Uhr
Do: 13 - 17 Uhr
Ansprechpartnerin
Christina Dirk
Kontakt
Tel. (05361) 28 2835
Fax: (05361) 28 1644
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!